„Nach dem Einsetzen ins Wasser muss das Boot eine Minute am Boden bleiben und dann innerhalb der nächsten zwei Minuten auftauchen“, erläutert Berwernick die Vorgabe des Wettbewerbs. „Da unser Boot von einem eingebauten Computer gesteuert wird, den wir selbst programmiert haben, können wir die Auftauchzeit exakt festlegen,“ ergänzt Freidinger. Dabei haben die beiden Schüler den gesamten Bauplan selbst entwickelt und mit Hilfe von Teilespenden der Firma Festo gebaut. „Wir fördern gern Jugendliche, wenn wir den Eindruck haben, dass sie sich ernsthaft mit physikalischen und technischen Problemen beschäftigen. Und wenn ein Tauchboot mit Teilen von FESTO Bundessieger ist, dann zeigt das, dass wir hier die richtigen Leute unterstützt haben,“ erklärt Thorsten Keller, zuständig für die Ausbildung bei FESTO Rohrbach. „Wir als BBZ begrüßen es natürlich, wenn Schüler unserer Schule, wie Tim und Marius, solche Herausforderungen annehmen und sich an Wettbewerben wie diesem beteiligen. Und wenn wir innerhalb von drei Jahren zwei Mal einen Bundessieger stellen, dann ist das ein Zeugnis für den hohen Leistungsstand des Beruflichen Oberstufengymnasiums am BBZ St. Ingbert“ freut sich Schulleiterin Mechthild Falk. Der Wettbewerb „Exciting Physics“ findet jedes Jahr zeitgleich mit der Versammlung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft statt. Dabei wechseln die Aufgabenstellungen je nach dem Schwerpunkt der  Jahresversammlung. Ausrichter war in diesem Jahr die Universität Münster. Gefördert wird der Wettbewerb durch die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung, welche die Organisation und die Preisgelder finanziert.